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“WHEREVER YOU GO BECOMES A PART OF YOU SOMEHOW”

  ~Anita Desai

 

Die kleinen Inseln Fourni und Thymena, aber auch Ikaria waren schon einige Zeit auf unserer Wunschliste. Nach zehn Jahren, ging es also wieder einmal zum Inselhüpfen nach Samos und von dort aus, auf die umliegenden Inseln im ostägäischen Meer. Kurzfristig entschieden wir uns auch nochmals ein paar Tage auf Patmos zu verbringen, nachdem sich diesmal eine gute Gelegenheit anbot.

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INSELÜBERBLICK UNSERER REISE

Die Inselroute beim Inselhüpfen, ging über die Inseln Samos - Fourni - Thymena - Patmos - Samos - Ikaria

Die Inseln Samos, Fourni, Thymena, Patmos und Ikaria haben wir diesmal besucht. Meine Tochter Kerstin von Tin.Eller Design, die all die wunderschönen Letterings und Illustrationen auf meinem Blog gestaltet, hat uns in den ersten neun Tagen begleitet. Ein mehrtägiger Fährstreik verlängerte unseren zweiten Aufenthalt auf der Insel Samos, vor der Weiterreise nach Ikaria. Es ist herrlich, spontan Zeit zu haben, für ungeplante Abenteuer. Ein kleiner Luxus sozusagen – sich beim Inselhüpfen einfach mal treiben zu lassen, keine festen Pläne zu haben, sondern nur eine grobe Ahnung, wohin es gehen soll. Das nenne ich Freiheit.

 

INSEL SAMOS – ABWECHSLUNGSREICH UND VIELFÄLTIG

Inselhüpfen Insel Samos - Hafen, Strand und Kulinarik

Samos gehört zu den ostägäischen Inseln, liegt sehr nahe der türkischen Küste und verfügt über einen kleinen, internationalen Flughafen. Sie ist also von den meisten europäischen Ländern aus leicht zu erreichen und bietet mit drei Fährhäfen auch gute Weiterreisemöglichkeiten. Ideal also  zum Inselhüpfen.

Bergdörfer auf der Insel Samos beim Inselhüpfen entdeckt

Mit 477 km² ist Samos eine der zehn größten griechischen Inseln und bietet eine Vielfalt unterschiedlicher Erkundungs- und Urlaubsvarianten. Orte mit mehr oder wenig Infrastruktur, eine schöne Marina in Pythagorion, kleine Bergdörfer, ruhige Plätze, sowie zahlreiche Stein,- Kies – und Sandstrände. Natürlich finden sich hier auch unzählige gemütliche Tavernen und Cafes, viel wunderschöne Natur und fabelhafte Möglichkeiten, um eine schöne Zeit in Griechenland zu verbringen.

 

 

INSEL FOURNI – FISCHERINSEL, NATURBELASSEN, BUNT

Insel Fourni- Inselhüpfen in den Dodekanes. Ziegen, Ouzo, griechischer Bauernsalat und bemalte Wege - einfach Top!

Die Küste der kleinen ostägäischen Insel Fourni ist geprägt von unzähligen kleinen, naturbelassenen Buchten. Einige sind sehr gut mit einem Fahrzeug erreichbar, andere oft nur mit dem Boot oder zu Fuß. Der Großteil der Strände ist steinig, feine Kies- oder Sandstrände gibt es nur wenige, ebenso Schirme und Liegen. Das Meer ist wunderschön blau, herrlich zum Schwimmen und glasklar bis zum Meeresgrund.

Inselhüpfen auf der farbenfrohen Insel Fourni - bunte Stühle und Tische erzeugen einfach ein geniales Sommergefühl

Fourni ist eine kleine Fischerinsel, mit zwei Dörfern und ein paar kleinen Siedlungen. Vor allem im Hauptort stehen einfache, nette Unterkünfte zur Verfügung. Eine von Bäumen gesäumte Hauptstraße, führt vom Hafen bis zur Platia.  Hier befinden sich gemütliche  Tavernen und ursprüngliche Kafenions, sowie einige kleine Mini Märkte. Die bunten Stühle und Tische in den Cafés mit den farbenfrohen Fischerbooten im Hintergrund und die freundlichen Einwohner, sind ein optimaler Platz zum Seele baumeln lassen. Im September geht es auf Fourni recht beschaulich zu. Ein wunderbarer Ort, um der westlichen Konsumwelt ein bisschen zu entfliehen und das Leben auf der Insel ein wenig kennenzulernen.

 

 

INSEL THYMENA – KLEIN, URIG, STILL

Inselhüpfen auf das Inselchen Thymena bei Fourni. Feigenbaum, viele Treppen, gekochte Fisolen und eine Kirche

Thymena, die kleine Nachbarinsel von Fourni, ist mit einem Boot in ca. 10 Minuten erreichbar. Der Aufenthalt von drei Stunden reicht gerade aus, um einen ersten Eindruck zu bekommen, einen Rundgang durch das stille Dorf zu machen und eine Mahlzeit in einer der ruhigen Tavernen zu genießen. Eine Tafel gegenüber dem kleinen Minimarkt weist auf eine Privatunterkunft hin, was uns wirklich überrascht auf dieser winzigen Insel. Hier einmal zwei bis drei Tage zu verbringen, könnte durchaus recht interessant sein, um mehr über die ca. 10 km² kleinen Insel und die hier lebenden Menschen zu erfahren.

 

INSEL PATMOS – KLOSTER, VIELE STRÄNDE, MINI MOKES

Skala und Chora in Patmos, wunderschöne Aussicht über die Insel beim Inselhüpfen auf PatmosPatmos haben wir 2008 beim Inselhüpfen auf den kleinen Inselchen der Dodekanes erstmals besucht. Die Hauptstadt Skala liegt in einer tiefen Hafenbucht mit einer Marina und einem Fährhafen. Auf dem Berg befindet sich die Chora mit dem mächtigen Johanneskloster (eines der wichtigsten, der christlich – orthodoxen Kirche), das von unglaublich vielen Orten der Insel sichtbar ist. Die kleinen Gassen der Altstadt haben einen besonderen Charme und von den Windmühlen am Rande der Chora ist der Ausblick über die Bucht und die Insel überwältigend.

Inselhüpfen zur Insel Patmos - viel zu entdecken: Chora, alte Häuser, enge Gassen, Strandcantina, herrliches blaues Meer

In Skala und rund um das Kloster herrscht vor allem abends reges Leben, während es in den kleinen Dörfern der Insel und auch auf den meisten Stränden sehr ruhig und gelassen zugeht. Die Unterkünfte auf Patmos werden zunehmends moderner und verfügen bereits großteils, im Vergleich zu den umliegenden Inseln, über einen sehr guten Standard.

Rosaroter Mini Moke, ein älteres Auto das aussieht wie ein niedriggelegter Jeep, entdeckt beim Inselhüpfen auf Patmos

Die Insel Patmos ist zwar nur 40 km² groß, erscheint jedoch durch ihre hügelige Landschaft und die vielen Strände und Buchten recht weitläufig. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Fahrzeug zu mieten um die kleinen Dörfer, netten Kafenions und Tavernen und gemütlichen “chill out” Plätze der Insel zu entdecken. Ein besonderes Highlight unter den Autos auf der Insel sind die Mini Mokes, die wir bisher in so großer Anzahl nur auf Patmos gesehen haben.

 

 

INSEL IKARIA – URSPRÜNGLICH UND VOLLER LEBENSFREUDE

Inselhüpfen Highlights, Tavernen in Ikaria - einfach schön

Ikaria liegt westlich von Fourni und gehört ebenfalls zu den ostägäischen Inseln. Sie ist bei Individualtouristen für Ihre vielen Feste mit Musik und Tanz bekannt, Pauschaltourismus gibt es hier kaum. Beim Inselhüpfen in der östlichen Ägäis und den Dodekanes ist es leicht, Ikaria einzuplanen. Die Insel verfügt über gute Fährverbindungen nach Samos und Patmos. Ihre Größe haben wir allerdings etwas unterschätzt.

Inselhüpfen in der östlichen Ägäis - wunderschöne Strände im Norden von Ikaria

Zwischen der Süd-und Nordküste zieht sich eine große Bergkette über die gesamte Länge der Insel. Zwei gut ausgebaute, kurvige Bergstraßen verbinden die beiden Küsten. Ikaria verfügt auch über einen kleinen nationalen Flughafen. Während der Süden sehr authentisch und von einer natürlichen Einfachheit geprägt ist, bietet der Nordosten vereinzelt etwas mehr touristische Infrastruktur in den meist kleinen Ortschaften und an den traumhaften Stränden. Auch im Norden gibt es einige wirklich nette kleine Bergdörfer zu entdecken.

 

INSELHÜPFEN MIT WENIG GEPÄCK

Mein Rucksack und meine Turnschuhe - weiß mit blauen Streifen. Wenig Gepäck ist das was zähltbeim Inselhüpfen, um flexibel zu sein.

Ja, ich weiß schon: mit dem Rucksack zu reisen ist nicht jedermann’s Sache. Wir lieben es. Für uns hat es neben den praktischen Vorteilen auch eine wichtige mentale Bedeutung: Leichtigkeit und Flexibilität! Auch auf dieser Reise haben wir es wieder genossen, spontan zu sein und ballastfrei. Die Packliste war wirklich perfekt, und die festen Shampoos und Duschcremes haben sich super bewährt. Mehr dazu findest du in meinem vorigen Blogbeitrag.

 

FREU DICH AUF MEHR 

Details über die einzelnen Inseln, all die schönen Plätze, Tavernen, Strände uvm. erzähle ich dir in meinen kommenden Blogbeiträgen.  So erlebst du auch in der kalten Jahreszeit ein bisschen Wärme und Urlaubsfeeling. Vielleicht findest du ja sogar ein paar Inspirationen für deinen nächsten Griechenlandurlaub,  wer weiß.

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REISEFÜHRER VON SAMOS INKL. DER UMLIEGENDEN INSELN

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KARTE  ÖSTLICHE ÄGÄIS UND DODEKANES

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2 Kommentare

  1. Doris
    3. Oktober 2018 / 19:49

    …… Einfach wieder wunderbar und interessant interpretiert. Die Lust auf den nächsten Sommer ist geweckt, obwohl er noch gar nicht so lange von dannen gezogen ist ❤️

    • Silvia Jandl
      Autor
      3. Oktober 2018 / 22:35

      Liebe Doris, vielen Dank. Ich mag ja auch den Herbst in Österreich total gern, aber es geht nichts über Spätsommer in Griechenland Die Vorfreude ist ja auch etwas wunderschönes.